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Stadt Köln

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So schön können Abschiede sein. (rb/MF)
14.08.2007 - Abschied vom Kulturbunker
Mülheim - Abschiede sind oft der Beginn von etwas Neuem. Was Till Kniola in Zukunft machen wird, wollte er uns auf seinen Ausstand am 08.08.07 im Kulturbunker noch nicht verraten. Wenn man sich aber den Schattenwurf seiner charmanten Lebensgefährtin anschaut, gehört “Vater werden” zu den allernächsten Aufgaben. Da wünschen wir dem Paar schon vorab alles Gute und viel Glück.

Till hat im Kulturbunker von Januar 02 bis Juni 07 gearbeitet. Neben dem Tagessgeschäft mit den Sparten Film, Theater, Kunst, Ausstellungen war er auch in der Projektarbeit mit Senioren und Jugendlichen eingebunden. Sehr erfolgreich waren auch seine Anstrengungen, Fördermittel für den Kulturbunker zu akquirieren. Dazu ein kleiner Blick auf die Bunker-Organisationsstruktur: Das Haus gehört der Stadt Köln und wird vom Kulturamt verwaltet. Der Betrieb wird vom Kulturbunker e.V. in freier Trägerschaft besorgt.

Weit über die Grenzen Mülheims bekannt gemacht aber hat Till den Kulturbunker mit seinem Lieblingsthema, der experimentellen elektronischen Musik. Nicht nur die Künstler, die im Bunker auftraten, kamen buchstäblich aus allen Kontinenten, auch der Bunker hat sich hier eine international beachtete Stellung erarbeitet. Schade, daß Till geht. Schön, daß die Nachfolger Ulli Nähle und Thorsten Nagel schon in den Startlöchern stehen. (rb/MF)
13.08.2007 - Sozialraum - die Kölnische Rundschau erklärt
Mülheim - Sozialraum ist kein Wort, unter dem sich Otto Normalversteher viel vorstellen kann. Aber es sollte möglichst vielen ein Begriff sein. Das vor einem Jahr gestartete „Handlungskonzept sozialraumorientierte Hilfsangebote" geht nämlich eigentlich alle an. Mehr Zusammenarbeit und Vernetzung, Transparenz und Koordination von Angeboten quer durch alle Bereiche - von Schule und Sportvereinen bis Jugendtreffs und Migrantenberatung - sind gefragt. Wichtig ist dabei, möglichst früh anzusetzen und Problemen vorzubeugen.

Die Bestandsaufnahme nach dem Start des fächerübergreifenden Konzepts war sehr sinnvoll - um aufzuzeigen, welche Angebote es gibt, wo Defizite bestehen und ob die Euros sozial wirksam eingesetzt sind. Vor allem können auch weitere „Ressourcen“ entdeckt und Projekte entwickelt werden, die in der Praxis etwas verbessern. Das kann schon ein freier Raum für Treffs sein. Das nötige engere Zusammenspiel in den sozialen Netzwerken ist gerade auch für Schulen und Übergangsbereiche nötig, damit möglichst wenige durch den Rost fallen. (Kölnische Rundschau, 11.08.07)
Katholisches Vereinshaus an der Kirche St. Mauritius
10.08.2007 - Neuer Jugendtreff in Buchheim
Buchheim - Die Entscheidung fiel rasch. Nachdem der Arbeitskreis Jugend des Stadtbezirks Mülheim monatelang vergeblich Räume für einen offenen Jugendtreff in Buchheim suchte, steht nun ein ganzes Haus für das Projekt bereit. Grund: Die katholische Kirchengemeinde St. Mauritius überlässt dem Träger Diakonie ihr ehemaliges Vereinshaus..

Nun zieht hier in den nächsten Wochen das Jugendprojekt der Diakonie ein, das die Räume der Gaststätte und der darüber liegenden Wohnung anmieteten und mit zwei von der Stadt finanzierten Sozialarbeiter-Stellen das offene Jugendhaus betreiben will. Nachdem der Pfarrgemeinderat zustimmte, gingen die Beteiligten an die Öffentlichkeit und stellten das Projekt beim Runden Tisch des Bürger- und Heimatvereins Buchheim vor ..

Lutz Gebhard, zukünftiger Leiter des Hauses, will jetzt mit den Jugendlichen nun erst einmal das Haus renovieren. „Unser Einzug kommt nach und nach“, sagt er. Einen konkreten Eröffnungstermin nannte er daher nicht. Er und die Pressesprecherin der Diakonie, Martina Schönhals, kündigen aber für den Herbst eine große Eröffnungsparty an. (KStA, Uwe Schäfer)