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Stadt Köln

Evakuierungsgebiet, Straßenliste - auch Mülheim betroffen - auf der Seite der Stadt Köln
29.07.2010 - Bombenfund in Riehl
Mülheim / Riehl - Am Mittwoch Vormittag, 28. Juli, wurde im Rahmen der gezielten Suche im Vorfeld von Bauarbeiten in Köln-Riehl in der Nähe des Rheins eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine 20-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart. Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf wird die Bombe im Laufe des Donnerstag, 29. Juli, gegen 16 Uhr vor Ort entschärfen.

Der Kampfmittelräumdienst hat eine weiträumige Evakuierung rund um den Fundort angeordnet. Betroffen sind ein Großteil von Riehl und Teilbereiche von Mülheim. Der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln beginnt bereits am heutigen Mittwoch, 28. Juli, damit, betroffene Anwohnerinnen und Anwohner darüber zu informieren, dass sie ab den frühen Morgenstunden ihre Wohnungen verlassen müssen.

In den Evakuierungsradius fallen Zoo, AXA-Hochhaus, Versorgungsamt, Jugendherberge und Riehler Heimstätten. Über den Zeitpunkt der Entschärfung wird die Stadt Köln kurzfristig informieren. Fragen zwischen 7 und 19 Uhr bitte an die Stadt Köln (0221) 221-0 oder an den Ordnungs- und Verkehrsdienstes (0221) 221-32 000 wenden. Überdies sind Informationen im städtischen Internetauftritt abrufbar. (Stadt Köln)
Garten der Zukunft (Bild: v. Czarnowski)
29.07.2010 - Garten der Zukunft
Mülheim - Ein Baumkreis aus 20 Hainbuchen zieht die Aufmerksamkeit im Böcking-Park auf sich. Der "Garten der Zukunft", von Schülern des Genoveva-Gymnasiums angelegt, wurde der Öffentlichkeit präsentiert. Eine Gedenktafel erinnert an 257 behinderte Kinder aus der Region Köln, die während der NS-Diktatur dem Euthanasie-Programm zum Opfer fielen.

Der Garten sei auch möglich geworden durch die finanzielle Unterstützung der Bonner Montag-Stiftungen und durch die Unterstützung des Gartenbaumeisters Frank Rest, der Ende Oktober 2009 die Anpflanzung des etwa 50 Meter Durchmesser umfassenden Baumkreises sachkundig leitete.

Lebendig gehalten wird der Garten durch das Genoveva-Gymnasium selbst. Die fortlaufende Pflege und Bewahrung wird von Jahr zu Jahr an die nachfolgende Schülergenerationen weitergegeben. Zudem soll die Installation durch unterschiedliche Aktionen wie Lesungen, Theater- oder Musikaufführungen durch die Schule genutzt werden. (KStA)